Der Kabeljau (in Norwegen heißt er Torsk, daher Dorsch) ist einer der bekanntesten und wirtschaftlich bedeutendsten Meeresfische. Er ist besonders im Nordatlantik in verschiedenen Stämmen verbreitet.
Der Schellfisch lebt in 40 bis 300 m Tiefe dicht über dem Grund. Die wichtigsten Laichplätze liegen vor der Küste Mittelnorwegens, bei Südwest-Island und den Färöern.
Der atlantische Lachs ist ein anadromer Fisch: Er wandert zum Laichen ins Süßwasser und lebt ansonsten im Meer.
Ungefähr 50 verschiedene Arten der Tiefseegarnele leben im seichten Wasser entlang der Küste und in den tiefen Fjorden. Gefischt und vermarktet wird jedoch nur die rote Tiefseegarnele.
Seine Körperform erinnert an den Leng, der Lumb ist aber kräftiger und hat eine lange, durchgehende Rückenflosse.
Der Hummer ist eines unserer größten Krustentiere. Er wächst langsam, nur zwei bis drei Zentimeter pro Jahr. Die Weibchen werden erst mit einer Länge von 22 bis 23 cm geschlechtsreif.
Sprotten ähneln dem Hering, sind aber viel kleiner. Die Sprotte ist ein pelagischer Fisch, der in riesigen Schwärmen auftritt. Man findet Sprotten in vielen Meeren, selbst im Brackwasser.
Die große Kammmuschel ist die größte der norwegischen Kammmuschelfamilie. Sie kommt von der Gezeitenzone bis in mehreren hundert Metern Tiefe vor, siedelt aber vorzugsweise in 10 bis 30 m Tiefe an.
Der Taschenkrebs kommt an der Küste bis nach Tromsø in Tiefen bis 50 m vor. Krebse haben ihren Hinterleib, "Schwanz", unter den Panzer geklappt.
Der Heilbutt ist der größte Vertreter der Plattfischfamilie. Er hat eine gräuliche Ober- und eine weiße Unterseite.
Der Saibling ist der älteste Süßwasserfisch Norwegens mit dem nördlichsten Verbreitungsgebiet. 80 Prozent seines Fetts bestehen aus gesundheitsfördernden einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Der Leng sieht aus wie eine Kreuzung aus Kabeljau und Aal. Er lebt in 60 - 1000 m Tiefe. Meist findet man allerdings nur die Jungfische in geringeren Tiefen als 100 m.
Die Lodde ist ein wichtiges Glied der Nahrungskette. Charakteristisch für die Lodde ist ihr schlanker und fast gleichmäßig dicker Körper.
Der Pollack unterscheidet sich vom Köhler durch seinen weit vorragenden Unterkiefer. Seine Seitenlinie ist dunkel und gebogen, während sie beim Köhler hell und fast gerade verläuft.
Die Makrele ist ein pelagischer Fisch, der sehr schnell schwimmen kann
Der Steinbutt ist ein Vertreter der Familie der Scophthalmidae von Plattfischen. Er ist von beinahe perfekter Kreisform.
Goldbutt (Scholle) ist ein Plattfisch mit den Augen auf der rechten Seite. Diese ist glatt und braun und mit den charakteristischen rötlichen Flecken gesprenkelt.
Der Köhler, besser bekannt als "Seelachs", lebt pelagisch, aber auch als Grundfisch in Tiefen bis zu 300 m. Er kann bei guten Nahrungsbedingungen große Schwärme bilden.
Der atlantisch-skandinavische Hering kommt in drei separaten Arten vor.
Die charakteristischen kräfigen Kiefer und Zähne dieses Fisches sind deutliche Zeichen für seine Anpassung an seine vornehmlichen Nahrungquellen: Seeigel, Miesmuscheln, Herzmuscheln und Krebse.
Grönländischer Heilbutt ist eine arktische Art, die kalte Gewässer bevorzugt. Er lebt in Tiefen von 200 bis 2000 m, wird aber selten in Wassertiefen unter 400 m gefunden.
Es gibt zwei Hauptarten von Rotbarsch: den gemeinen Rotbarsch (Sebastus marinus) und den Schnabelrotbarsch (Sebastus mentella), die beide in norwegischen Gewässern verbreitet sind.
Die Lachsforelle ist ein weitverbreiteter Vertreter der Lachsfamilie und kommt in vielen verschiedenen Arten vor.
Von den Austernarten kommen die tiefe Pazifische (Crassostrea gigas) und die flache Europäische Auster (Ostrea edulis) in Norwegen vor.
Miesmuscheln säumen die ganze Küste und liegen wie ein Gürtel in der flachen Uferzone, oft in den Fjorden oder an anderen geschützten Stellen mit Süßwasserzufluss.
Der Anglerfisch oder Seeteufel ist leicht an seinem großen Kopf erkennbar, der die Hälfte seiner Länge ausmacht.