Fisch auf dem Grill — gewusst wie

In der wärmeren Zeit des Jahres lockt es immer wieder Millionen von Menschen ins Freie, um dort auf offenem Feuer Speisen zuzubereiten: Es ist Grillsaison.

Der norwegische Favorit im Rennen um den Platz auf dem Grillrost heißt natürlich Seafood. Damit der Genuss der frischen Produkte aus dem Meer perfekt wird, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt. Das wird eine Saison!

Ideal für den Grill: Lachssteaks

Eine wichtige Basis für ein erfolgreiches Grillerlebnis mit Fisch, ist die Ware an sich. Je frischer ein Fisch ist, desto weniger zerfällt beim Erwärmen das Fleisch. Vorteilhaft ist eine feste Struktur des Fleisches. Sehr gut geeignet ist hier natürlich Lachs aus Norwegen.

Für weichere Fische ist Aluminiumfolie ein geeignetes Hilfsmittel

Aber auch weichere Fische, wie zum Beispiel Kabeljau, können auf dem Grill gelingen. Zusammen mit Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch und auch etwas Tomate, kann man den Fisch in Aluminiumfolie einwickeln und so vor dem Zerfallen schützen.

Ganze Fische grillt man idealer Weise im Korb

Soll einmal ein ganzer Fisch zubereitet werden, bieten sich im Handel erhältliche Fischkörbe an. Beim Wenden bleibt der Fisch so ganz und behält seine ursprüngliche Form. Bevor man den Fisch in den Korb legt, sollte die Außenhaut mit Olivenöl und Meersalz eingerieben werden. In die Bauchhöhle kann man nach Belieben verschiedenste Kräuter (Estragon, Thymian etc.) oder auch Knoblauch geben. Die Garzeit beträgt bei einem Fisch mit ca. 400 Gramm Gewicht 15 bis 20 Minuten.

Wichtig: Grillrost und Filet einölen um Beschädigungen zu vermeiden

Beim Grillen direkt auf dem Rost, sollte man nicht mit Öl geizen. Es verhindert das allzu starke Verkleben von Fisch und Grillrost, was beim Lösen zu Schäden am Filet führen kann.

Spieße eignen sich für ein gutes Handling

Eine weitere Zubereitungsmöglichkeit auf dem Grill sind Spieße. Sie bieten dem Grillmeister verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten von Geschmacks fördernden Zutaten. Gleichzeitig sind Spieße leicht zu wenden und vom Grill zu nehmen. Eine tolle Variante ist die Verwendung von Zitronengras an Stelle eines Holzspießes. Dieses neigt nicht so schnell zum Verbrennen und verleiht dem Fisch ein zusätzliches Aroma.

Mit Marinade kommt Würze ins Spiel

Variationen sind auch beim Grillen von Fisch immer wieder gefragt. Mit Hilfe von Marinaden lässt sich die Geschmacksrichtung des Grillguts schon im Vorwege beeinflussen. Sie können fertige Soßen verwenden, oder auf Basis von Olivenöl mit Hilfe von Gewürzen und Kräutern ihren eigenen Favoriten herstellen. Ob asiatisch, würzig oder rauchig: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Dauer des Marinierens intensiviert sich die Wirkung der Marinade.

Weniger ist manchmal mehr: Halb roher Lachs mit frischen Kräutern

Beim Grillen kann zu große Hitze den sensiblen Fisch zerstören und ihm seine Qualität rauben. Es ist also zu empfehlen das Grillrost höher zu legen und im Zweifelsfall abzuwarten, bis der Grill die richtige Temperatur erreicht hat. Probieren Sie doch einmal, den Fisch nicht ganz durch zu garen: Das Fleisch ist noch zarter und der Geschmack ein Traum!

Noch ein Tipp für einen gelungenen Grillabend: Abseits von Weißwein und Bier als typische Getränke zu gegrilltem Fisch, hat sich Cidre immer mehr durchgesetzt. Gerade an warmen Grillabenden eine willkommene, spritzige Abwechslung. Wohl bekomm 's!