Die Norwegian Fishery Authorities haben die Hauptverantwortung für die Sicherstellung einer sozial verträglichen, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Produktion von Fischen und Meeresfrüchten.
Im April 2008 veröffentlichte die norwegische Regierung die „Strategy for an Environmentally Sustainable Norwegian Aquaculture Industry" (Strategiepapier für eine umweltverträgliche norwegische Aquakultur-Industrie). Es legt das Ziel fest, dass die Notwendigkeit der Aquakultur-Industrie Rohmaterial für Futter zu verwenden nicht zur Ausbeutung der natürlichen See-Ressourcen führt.
Der Eckpfeiler der norwegischen Fischerei ist ein nachhaltiges Management und Ernten. Ersteres basiert auf dem bestmöglichen Verständnis und den wissenschaftlichen Anweisungen von ICES (International Council for the Exploration of the Sea) und dem norwegischen Institut der Meeresforschung.
Norwegen hat sich darüber hinaus internationalen Verträgen für nachhaltiges Management aller Fischbestände verpflichtet.
Das norwegische Management der Fischbestände gilt als nachhaltig. Es wird mit Nachbarländern geteilt und reguliert durch Verhandlungen und internationale Verträge. Diese gelten ebenso als nachhaltig. In einem internationalen Kontext ist Norwegen die treibende Kraft für nachhaltiges Fischerei-Management, was sich auch in dem neuen „Marine Resources Act" widerspiegelt.
Norwegische Fischfutter-Unternehmen stellen sicher, dass der Inhalt des Fischmehls und des Fisch-Öls aus kontrollierter Quoten-Fischerei stammt und belegen dies durch Dokumentationen und Überprüfungen ihrer Zulieferer.