Einige Nationen sind durch ihre landwirtschaftlichen Traditionen geprägt, andere durch ihre Verbindung zum Meer. Jede von ihnen hat ihr ganz eigenes Erbe und ihre eigene Geschichte, aber keine gleicht dem Heimatland der Fjorde, Norwegen. Tausende Jahre lang war das Meer Norwegens Speisekammer und die Lebensgrundlage für die Menschen an seiner Küsten.
Auch heute noch finden neben neuester Technik und modernen Verfahren traditionelle Fangmethoden Anwendung. Die handwerklichen Fähigkeiten der norwegischen Fischer haben sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Gegenwärtig finden mehr als 13 000 Fischer ihr Auskommen in den Fjorden und entlang der Küste von den nordöstlichen Gewässern der Finnmark bis hin zum Oslofjord.
Norwegen kann auf eine lange Tradition der Nutzung der Schätze des Meeres zurückblicken, die es stets verantwortungsvoll mit der übrigen Welt geteilt hat. Ebenso vertrauen wir darauf, dass andere Länder, große wie kleine, ihre eigenen Naturressourcen entwickeln, damit wir einen gemeinsamen, globalen kulinarischen Marktplatz schaffen können.
Sowohl national als auch international arbeitet Norwegen mit verschiedenen Partnern zusammen, um in der Fischerei eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen zu sichern. Die größte Herausforderung der Gegenwart für diesen Wirtschaftszweig ist die illegale, unregulierte und unangemeldete Fischerei, die bis zu 30 % der Gesamtfänge ausmacht.