Im Rahmen von Abkommen mit der EU, Russland, den Faröer-Inseln, Island und Grönland werden jährlich Fangquoten für einzelne Fischarten und Regeln für die Fangmethoden vereinbart.
Dabei werden die norwegischen Fangquoten auf Grundlage von Empfehlungen des internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) sowie in Abstimmung mit anderen Staaten festgelegt. Diese Quoten werden anschließend auf die einzelnen Fischfangflotten sowie die jeweiligen Fahrzeug- und Gerätegruppen verteilt.
Die Regulierung des Fischfangs dient u. a. dem Schutz vor Überfischung, der Schonung von kleinen Fischen sowie allgemein der Erhaltung des Ökosystems. Der Umfang des Fischfangs und die dazugehörigen Fangmethoden werden ausgehend vom Fischerei- und Küstenministerium (Fiskeri- og kystdepartementet) über die Direktion Fischereiverwaltung (Fiskeridirektoratet) geregelt.