Lodde

Mallotus villosus - Lodde - Capelan Atlantiqoe - Capelin

Der Fisch
Die Lodde ist ein arktischer Lachs, der die meiste Zeit des Jahres im offenen Antlantik verbringt. Sie ernährt sich von kleinen Schalentieren. Im Winter und im Frühling sucht sie die großen Eismassen an der Finnmark und der Küste von Murmansk zum Laichen auf. Einige lokale Arten, die in Fjorden leben, findet man in Salten und Nord-Trøndelag sowie an einigen anderen Orten. Die Lodde ist ein wichtiges Glied der Nahrungskette. Sie findet sich sowohl an der Wasseroberfläche als auch in Tiefen von bis zu 300 m. Charakteristisch für die Lodde ist ihr schlanker und fast gleichmäßig dicker Körper. Die kleinen Schuppen sind von dunklen Punkten umgeben. Der Name "Capelin" (Lodde) rührt daher, daß die männlichen Fische während der Laichzeit einen Streifen haarartiger Schuppen entlang der Seiten aufweisen. Beim Laichen hält das Männchen das Weibchen mit seinen Brust- und Bauchflossen fest und schwimmt mit dem Weibchen zum Meeresgrund. Die meisten Fische sterben nach dem Laichen, und nur wenige überleben, um ein zweites Mal zu laichen. Besonders hoch ist, auf Grund der Verletzungen, die die Fische sich bei der Paarung zuziehen, die Sterberate bei den Männchen. Seit Mitte der 1950er Jahre wird der Loddenfang entlang der Küste der Finnmark und in der Barentsee betrieben, später auch in der Gegend von Jan Mayen. Die Lodde ist eine sehr wichtige Nahrungsgrundlage für den Kabeljau. Lodde mit Rogen ist als Speisefisch deklariert.