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Sushi früher und heute

Vor vielen Jahrhunderten war in China das Einwickeln von Fisch in Reis ursprünglich eine Konservierungsmethode, bei der die Reispakete in der Erde aufbewahrt wurden.

Durch die Fermentierung ließ sich der Fisch haltbar machen. Beim Verzehr war der umgebende Reis zunächst ein Abfallprodukt. Irgendwann aßen die Asiaten diesen aber mit, womit der Erfolg von Sushi seinen Lauf nahm.

So wie wir es heute kennen, wurde es im 18. Jahrhundert in Tokio erfunden. Dort verzehrten die Japaner den frischen Fisch, platziert auf einer Reisrolle, direkt im Hafen. Diese Form ähnelt wohl dem Nigiri-Sushi, wie es mittlerweile heißt. Heute gibt es sehr viele unterschiedliche Sushiformen.

Die berühmtesten sind nach wie vor Maki und Nigiri. Aber auch Inside-Out-Rolls als neuere amerikanische Erfindung und Temaki (handgerollte kegelförmige Sushirolle) sind auf jeder Speisekarte zu finden. Serviert wird Sushi hierzulande immer mit Wasabi, einer scharfen japanischen Meerrettichpaste, Gari, süß-sauer eingelegtem Ingwer sowie Sojasauce.

Sushi im Guncan Stil